SWR2 HÖRSPIEL-STUDIO

Die Verwirrungen des Zöglings Törless (3/3)

Die Verwirrungen des Zöglings Törless (3/3) V.li.n.re.: Iris Drögekamp (Regie), Bozena (Ursula Strauss), Reiting (Stefano Bernardin).
Donnerstag, 22:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Lukas Beck)
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Tagestipp

Nachtstudio

Shop at radio-today.de Framing und die Macht der Sprache Wie stark leiten Begriffe unser Denken und Handeln? Von Hardy Funk Leiden Sie unter der drückenden Steuerlast? Oder tragen Sie gerne Steuern zu unserem Gemeinwesen bei? Machen Sie sich Sorgen wegen der Klimakrise? Oder sehen Sie dem Klimawandel eher gelassen entgegen? Und wie stark ist Ihr Denken und Handeln eigentlich von Wörtern und Begriffen geleitet? Vielleicht stärker, als Sie bisher glaubten... Framing behauptet, Wörter stecken in unserem Hirn einen Bezugsrahmen ab, anhand dem wir Ideen überhaupt erst fassen können bzw. mit dem wir die Welt deuten. Was weitreichende Folgen haben kann: Politiker*innen, Lobbyist*innen, Aktivist*innen streuen bewusst (oder unbewusst) Begriffe in Debatten, um ihre Ziele zu erreichen (manchmal allerdings auch, um sie unbewusst zu torpedieren). Auch wir, auch Journalist*innen benutzen Wörter, die mitunter mehr zählen als die Fakten. Die einen reden von Leistungsträgern, die anderen von Großkonzernen, die einen von Migranten, die anderen von Geflüchteten. Was macht das mit uns? Wurde die "Ehe für alle" so plötzlich eingeführt, weil sie nicht mehr "Homo-Ehe" hieß? Lenkt das "Gute-KiTa-Gesetz" von seinem eigentlichen Inhalt ab? Was vermag Framing? Können wir uns gegen Framing wehren? Oder ist es nicht doch nur ein Modewort für eine etwas glaubhaftere Verschwörungstheorie? Gesprächspartner: die Tagesthemen-Moderatorin Caren Miosga, der Linguist Bertram Scheufele, der Blogger (Neusprech.org) und Linguist Martin Haase sowie Sören Landmann, Mit-Initiator der Initiative für die "Ehe für alle".
Heute 20:05 Uhr auf Bayern 2


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Konzerttipp des Tages

NDR Blue In Concert Jazz

Shop at radio-today.de Das tägliche Radiokonzert Hier haben die Live-Aufnahmen des NDR und der ARD ihren festen Platz: die Konzertreihe im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg, Jazzfestivals wie die JazzBaltica, die Eldenaer Jazz Evenings und Elbjazz.
Heute 23:05 Uhr auf NDR Blue


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Hörspieltipp des Tages

Hörstück

Shop at radio-today.de ""Papa, Kevin hat gesagt ..."" - 3. Staffel Folge 12: Dschungelcamp Von Regine Ahrem, Samir Nasr und Tom Peuckert Mit Bastian Pastewka und Mia Carla Oehring Regie: Regine Ahrem Produktion: rbb 2019 - Ursendung -
Heute 09:45 Uhr auf rbb Kultur


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Featuretipp des Tages

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

Shop at radio-today.de U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (2). Gestaltung: Gerald Nestler *V wie VERSICHERUNG* Bei Versicherung denken wir zuerst an Schutz vor Unfällen, Überfällen und anderen Unglücksfällen. Dass der Begriff etwas mit den Finanzmärkten zu tun hat, verwundert uns nicht weiter, aber der Zusammenhang ist uns vielleicht nicht so klar. Dabei ist gerade Versicherung der Grund, weshalb es Finanzmärkte gibt. Denn wer sich gegen Risiken versichern will bzw. muss - oder sich der Risiken bedienen will, gegen die sich die anderen versichern - ist am Finanzmarkt tätig. Dies begann schon mit den ersten, noch vorkolonialen Handelsaktivitäten im ausgehenden Mittelalter, bei denen sich mehrere Händler zusammenschlossen. In gegenseitigem Vertrauen, das vertraglich bestätigt und bei Missachtung streng sanktioniert wurde, trugen sie das Risiko des Verlusts eines Schiffes gemeinsam, aber auch den Gewinn, den es nach sicherer Rückkehr abwarf. Viele Begriffe und Verfahren der Finanzmärkte gehen auf diese frühe Zeit europäischer Schifffahrt zurück (wie der Begriff Risiko). Auch die bereits koloniale Idee der Firma, des Unternehmens hat hier ihre Wurzel, was in den englischen Ausdrücken "company" und "securities" bis heute spürbar geblieben ist. Verweist ersterer darauf, dass man sich "auf unsicheren Pfaden" begleitet, sich also einander versichert, bedeutet "securities" Sicherheiten in Form von Wertpapieren. Versicherung stellt in der Finanzwelt einen Kosmos dar, aus dem seit dem 15. Jahrhundert die unterschiedlichsten, schillerndsten Formen hervorgegangen sind. Sie gehen weit über das hinaus, was klassische Versicherungen ihren Kunden anbieten, sind mit dieser Welt aber eng verwoben, weil sie die Mittel der Finanzmärkte höchst aktiv nutzen. Gerade die Vorsorge für zukünftige Zeiten macht deutlich, welche Rolle die Finanzwelt hier spielt und wie sehr sie unsere Zukunft, unsere Sicherheit, unser eigenes Wohl und das der Gesellschaft (in ihrer ökonomischen wie sozialen Bedeutung) in den Händen hält. Unter "V wie Versicherung" gibt das Radiokolleg Einblicke in das "Schattenreich des Vertrauens", das Gewissheit mit Sicherheit(en) ersetzt. Denn nur aufgrund der Ungewissheit und Kontingenz unserer Welt und der Zukunft gibt es überhaupt das dringende Bedürfnis nach Versicherung.
Heute 09:30 Uhr auf Ö1


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Autor: Grotha, Annette Sendung: Wirtschaftspresseschau
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Furor

Bild: EyeEm / Erik Witsoe Der Bürgermeister-Kandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Er will ihr Hilfe anbieten für ihren Sohn Enno - vielleicht aus Gutherzigkeit, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Doch plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für ihn ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst.
(Bild: EyeEm / Erik Witsoe)
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