Webradio und Livestream

Spezialtipp

Sonntag, 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel

Faust (hab' ich nie gelesen)

Von Noam Brusilovsky, Regie: Noam Brusilovsky. v.li.: Itay Tiran (Noam Erzähler), Noam Brusilovsky (Autor, Regisseur, Sprecher), Bibiana Beglau (Hilde Morgenstern)

Tagestipp

Heute, 23:05 Uhr BR-Klassik

BR-KLASSIK - Musik der Welt

Zum 75. Geburtstag der griechischen Sängerin Maria Farantouri Von Beatrix Gillmann Mikis Theodorakis entdeckte sie einst, sein Werk ist eng mit ihrer Stimme verbunden: Maria Farantouri war 16 Jahre alt, als der griechische Komponist sie als die ideale Interpretin für seine Lieder im Schulchor auserkor. Mit seinem "Mauthausen-Zyklus" wurde die Sängerin, die am 28. November 1947 in Athen geboren wurde, auf einen Schlag bekannt - weit über Griechenlands Grenzen hinaus. Von den 1970er Jahren an sang sie den "Canto General", nach Texten des chilenischen Dichters Pablo Neruda, vertont von Mikis Theodorakis. Sie wurde zur Volksikone. Frieden und Völkerverständigung sind Themen, die Maria Farantouri seit Jahrzehnten begleiten. Anfang der 1980er Jahre trat sie bei Konzerten der westdeutschen Friedensbewegung auf. Auch in der Politik engagiert sie sich: Anfang der 1990er Jahre gehörte sie drei Jahre lang dem Parlament ihrer Heimat an. Zu ihrem 75. Geburtstag würdigt BR-KLASSIK die Sängerin mit einer Sendung: "Stimme der Gerechtigkeit". Mit Aufnahmen von Maria Farantouri, Anja Lechner, Charles Lloyd, Mikis Theodorakis, Cihan Türkoglu und anderen.

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Oper

Caterina Cornaro Lyrische Tragödie von Gaetano Donizetti Donizettis hochinnovative Belcanto-Rarität über die mythische Renaissance-Herrscherin von Zypern mit Top-Besetzung und in deutscher Erstaufführung. Caterina Cornaro (1454-1510) galt als eine der faszinierendsten Frauen ihrer Zeit. Das aufreibende Schicksal der gebürtigen Venezianerin und letzten Königin von Zypern, Jerusalem und Armenien hat auch Dramatiker und Opernkomponisten im 19. Jahrhundert geradezu magisch angezogen. Donizetti widmet ihr seine allerletzte Opernkreation, die am 18. Januar 1844 im prächtigen Teatro San Carlo in Neapel Premiere hat. Er stützt sich dabei auf die italienische Version eines Librettos von Jules Henri Vernoy Marquis de Saint-Georges, das zuvor in Paris von seinem Kollegen Fromental Halévy vertont worden war. Donizetti experimentiert hier mit einer neuen Musiksprache, in der äußere und innere Konflikte gleichwertig und auf rein musikalischer Ebene ausgetragen werden. Dabei treibt er die traditionellen musikalischen Formen der Oper seiner Zeit an ihre Grenzen und weit darüber hinaus. Eine Aufzeichnung der deutschen Erstaufführung von Donizettis völlig zu Unrecht selten gespielter letzter Oper beim Klangvokal Musikfest Dortmund mit der gefeierten jungen Sopranistin Roberta Mantegna in der Titelpartie, Publikumsliebling Dmitry Korchak und Bariton Gérman E. Alcántara, WDR Rundfunkchor und WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Belcanto-Spezialist Giacomo Sagripanti. Caterina Cornaro: Roberta Mantegna, Sopran Gerardo: Dmitry Korchak, Tenor Lusignano: Gérman E. Alcántara, Bariton Andrea Cornaro: Adam Palka, Bass Mocenigo: George Andguladze, Bass Strozzi: Dmitry Ivanchey, Bass Matilde: Anna Malesza-Kutny, Sopran WDR Rundfunkchor; WDR Funkhausorchester, Leitung: Giacomo Sagripanti Aufnahme aus dem Konzerthaus Dortmund

Hörspieltipp

Heute, 07:04 Uhr WDR5

WDR 5 Kinderhörspiel

Die unendliche Geschichte (3/6) Der neue Anfang Von Michael Ende Kinderbuchklassiker Komposition: Felix Rösch Erzählerin: Anna Thalbach Erzähler: Hans Kremer Bastian Balthasar Bux: Benny Hogenacker Atréju: Finn Oleg Schlüter Ferner wirken mit: Sebastian Rudolph, Udo Kroschwald, Denis Moschitto, Jürgen Thormann, Mechthild Großmann, Walter Renneisen, Andreas Grothgar, Hanns Jörg Krumpholz, Hans-Martin Stier, Martin Bross, Thomas Anzenhofer, Matthias Haase, Robert Dölle, Caroline Schreiber, Karin Buchali, Jochen Stern, Thyra Bonnichsen, Leopold Jahn, Cathlen Gawlich, Irm Hermann, Wolf-Dietrich Sprenger, Tobias Oertel, Robert Gallinowski, Oliver Stritzel, Laura Maire, Dirk Galuba, Hans Schulze, Jens Wawrczeck, Rudolf Krause, Roland Jankowsky, Johanna Gastdorf, Natalie Spinell, Claudia Urbschat-Mingues, Thorsten Peter Schnick, Sigrid Burkholder, Jonas Baeck, Valentin Stroh, Stefan Cordes, Volker Niederfahrenhorst, Alexander Hauff, Manon Straché, Florian Jahr, Daniel Berger, Bruno Winzen und andere Regie: Petra Feldhoff Produktion: WDR 2014

Featuretipp

Heute, 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Freistil

Aus dem Land der verlorenen Dinge Eine Untersuchung verschiedener Verluste Von Sophie Garke Regie: Thomas Wolfertz Produktion: Deutschlandfunk 2019 Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein - wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro? Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature über Abwesendes. Menschen verlieren Portemonnaies, die Geduld, den Krieg, einen Rucksack, andere Menschen, das Bewusstsein, Haare, Zähne, das Herz (an jemanden), einen Prozess, Kontakt, die Unschuld, den Kopf, die Orientierung, das Leben ... Verlieren kann Ohnmacht und Kontrollverlust bedeuten und dass sich etwas radikal verändert. Was, wenn man das Verlorene nicht wiederbekommt? Ist das manchmal nicht sogar gut so? Um das herauszufinden, geht Sophie Garke ins Fundbüro, in die Psychiatrie, zur Sprachtherapeutin, Ien Svea Bäumler trifft den Dokumentarfilmer Claudio de Oliveira Marques und den Satiriker Torsten Sträter. Das Feature ist eine Suche. Gesucht wird nach Dingen, Orten, Menschen und dem, was wichtig ist.

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NDR

Georges Simenon: Brief an meine Mutter

Nach einem autobiographischen Text von Georges Simenon. Als Georges Simenon in seine Heimatstadt Lüttich kommt, um seine 90-jährige Mutter während ihrer letzten Tage zu begleiten, richten sich im Krankenhauszimmer zwei Augen von verwaschenem Grau auf ihn. "Warum bist du gekommen, Georges?" So beginnt ein letztes, regloses "Duell" zwischen Mutter und Sohn. Wer war diese Frau? Wieso war ihr Kontakt zeitlebens gestört? Drei Jahre nach ihrem Tod schrieb Simenon seiner Mutter diesen Brief. Es ist sein wohl bedeutendster autobiographischer Text, keine finale Abrechnung, vielmehr der Versuch, zu verstehen. Mit: Werner Wölbern. Musik: Fatima Dunn. Übersetzung aus dem Französischen: Melanie Walz. Bearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2020.

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